Vorsicht vor Versicherungen von Discountern

Im Bezug auf eine Versicherung hat man heute eine sehr große Auswahl nicht nur bei den Tarifen, sondern auch bei den Anbietern. Wie die Onlineausgabe von „Der Spiegel“ Ende letzter Woche berichtet hat, warnen Verbraucherschützer vor Versicherungen bei Discountern. Dabei will auch nun Aldi in das Millionengeschäft mit den Versicherungen einsteigen. Kooperieren möchte Aldi Nord und Aldi Süd dabei mit der Signal Iduna mit Sitz in Dortmund. Angeboten werden sollen dabei in den 4000 Märkten auch Privathaftpflicht-, Unfall-, Hausrat- und Reiseversicherungen.

Verbraucherschützer sehen dabei im Bezug auf Versicherungen jedoch die so genannten Billig-Assekuranzen als sehr problematisch an. Es ist nämlich so, dass wenn ein Verbraucher außer Eiern, Gemüse, Obst und Brot beim Discounter um die Ecke auch noch Versicherungen haben kann, ist ein großer Stolperstein insbesondere die Beratung, die im Supermarkt einfach nicht bedarfsgerecht sein kann. Reiseversicherungen sehen die Verbraucherschützer dabei als eher unbedenklich an, wenn durch Discounter angeboten, da diese als „nicht erklärbedürftig” gelten.

Die Verbraucherschützer sehen Versicherungen als ein komplexes Thema an, bei dem man nicht davon ausgehen kann, dass jeder Durchschnittsbürger darüber Bescheid weiß. Versicherungsprodukte gibt es dabei bereits schon von Tchibo und auch von Plus.

Führt man Versicherungsvergleiche durch, sollte man bedenken: Billig ist nicht immer gut. Es ist dabei so, dass sich erst im Ernstfall zeigt, was schon bei der Wahl der Versicherung persönlichen Beratung und auch Service im Bezug auf Versicherungen wirklich wert sind.