Staatshaushalt: Defizit schrumpft

Im vergangenen Jahr ist das Staatsdefizit, im Vergleich zu 2005, von 3,2 Prozent auf 1,7 Prozent des Bruttoinlandsproduktes gesunken. Diesen durchaus erfreulichen Wert teilte nun das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

Somit ist das Staatsdefizit deutlich kleiner ausgefallen, als zunächst von der Regierung prognostiziert wurde.
Das Staatsdefizit spiegelt die Ein- und Ausgaben eines Staates wieder, dieses Defizit gleicht ein Staat durch Aufnahme von Krediten aus.
Zurückzuführen ist dieses geringere Staatsdefizit durch die deutlich gestiegenen Steuereinnahmen und dem höchsten Konjunkturaufschwung seit 2000. Insgesamt konnten durch das niedrigere Defizit mehr als sieben Milliarden Euro mehr eingenommen werden, als ursprünglich von der Regierung erwartet.

Durch dieses niedrige Staatsdefizit hat es Deutschland endlich wieder geschafft, die drei Prozent Grenze des Euro-Stabilitätspaktes einzuhalten (erstmal nach 5 Jahren). Die Regierung erwartet auch für das Jahr 2007 eine noch geringeres Staatsdefizit, da durch die Erhöhung der Mehrwertsteuer zusätzlich mehr Geld in die Kassen gespült werden.